Unternehmensnachrichten
Knorr‑Bremse AG hat die Unterzeichnung eines Vertrages bekanntgegeben, der den Verkauf ihres globalen HVAC‑Geschäfts Merak an das Private‑Equity-Unternehmen OpenGate Capital vorsieht. Die Transaktion soll bis Ende 2026 abgeschlossen sein und ist Bestandteil der BOOST‑Strategie des Unternehmens, die darauf abzielt, das Portfolio zu schärfen und die Konzentration auf Kernkompetenzen im Technologiebereich zu erhöhen.
Merak, mit Sitz in Getafe, Spanien, beschäftigt derzeit etwa 1.500 Mitarbeitende. Für das Geschäftsjahr 2026 wird ein Umsatz von rund 360 Millionen Euro prognostiziert. Knorr‑Bremse erwartet, dass der Verkauf die operative EBIT‑Marge des Rail‑Segments steigert und die Gesamtperformance der Gruppe verbessert.
Die Abspaltung von Merak wird im Rahmen einer strategischen Neuausrichtung als Maßnahme zur Effizienzsteigerung und zur Optimierung der Kapitalstruktur betrachtet. Durch den Verkauf an OpenGate Capital sollen Ressourcen freigesetzt werden, die künftig gezielt in die Weiterentwicklung technischer Kernkompetenzen investiert werden können.
Die Entscheidung folgt einer umfassenden Markt‑ und Geschäfts‑Analyse, bei der sowohl die aktuelle Wettbewerbsposition von Merak als auch die langfristige Entwicklung der globalen HVAC‑Marktbedingungen berücksichtigt wurden. In einem Bericht betonte die Geschäftsführung, dass die Veräußerung die Flexibilität des Unternehmens erhöhen und die Fähigkeit stärken werde, schnell auf neue Markt‑ und Technologietrends zu reagieren.
Der Abschluss der Transaktion ist bis Ende 2026 geplant, wobei der operative Ablauf und die Integration von Merak in das Portfolio von OpenGate Capital eng überwacht werden. Die Finanzierungsbedingungen wurden bislang nicht im Detail offengelegt, jedoch wird erwartet, dass die Transaktion in Übereinstimmung mit den regulatorischen Vorgaben und den Unternehmensrichtlinien erfolgt.
Durch die Fokussierung auf das Rail‑Segment und die Kerntechnologien soll Knorr‑Bremse seine Marktposition festigen und die Rentabilität steigern. Der Verkauf von Merak ist ein wesentlicher Schritt in dieser strategischen Neuausrichtung und wird voraussichtlich die Gesamtkostenstruktur des Unternehmens positiv beeinflussen.




