Koenig & Bauer AG verkündet die Schließung der Albert Frankenthal GmbH

Koenig & Bauer AG, ein etablierter deutscher Maschinenbauhersteller mit Sitz in Würzburg, hat die bevorstehende Schließung seiner Tochtergesellschaft Albert Frankenthal GmbH in Frankenthal angekündigt. Die Entscheidung wurde vom Aufsichtsrat des Unternehmens bestätigt und führt dazu, dass die Anlage bis Ende des Jahres stillgelegt wird. Infolgedessen werden etwa 75 Beschäftigte ihre Arbeitsplätze verlieren.

Kontext der Maßnahme

Der Schritt spiegelt einen breiteren Trend des Personalabbaus wider, der sich bereits auf dem Frankenthal-Standort abzeichnet. Die Muttergesellschaft hat bereits schrittweise Positionen reduziert, um die betriebliche Effizienz zu steigern und die Wettbewerbsfähigkeit zu erhalten. Die Schließung der Albert Frankenthal GmbH ist daher Teil einer umfassenden Restrukturierung innerhalb der deutschen Tätigkeiten des Unternehmens.

Ankündigung und Reaktion

Die Mitteilung erfolgte öffentlich Ende Januar, nachdem interne Gespräche zwischen Management und Mitarbeitenden stattgefunden hatten. Lokale Medienberichten zufolge wurden die betroffenen Beschäftigten zunächst über die geplante Stilllegung der Anlage informiert, bevor die endgültige Entscheidung des Aufsichtsrats kommuniziert wurde.

Finanzielle Auswirkungen

Koenig & Bauer AG hat bislang keine konkreten Angaben zu den finanziellen Auswirkungen der Schließung gemacht. Die Entscheidung unterstreicht jedoch, dass die Restrukturierungsmaßnahmen darauf abzielen, die langfristige Stabilität des Unternehmens zu sichern, auch wenn kurzfristige Arbeitsplatzverluste unvermeidbar sind.

Ausblick

Die Schließung der Albert Frankenthal GmbH markiert einen signifikanten Schritt in der Neuausrichtung von Koenig & Bauer AG in Deutschland. Das Unternehmen bleibt bestrebt, die betroffenen Mitarbeiter durch Unterstützung und mögliche Weiterbildungsangebote zu begleiten, während es gleichzeitig seine Position als führender Maschinenbauhersteller festigt.