Unternehmensnachrichten

Die Geschäftsführung der Lufthansa hat ihre Gewinnprognose trotz steigender Treibstoffkosten bekräftigt und vergrößert zugleich das Langstrecken-Netzwerk nach Japan. Bis 2027 sollen bis zu 50 wöchentliche Flüge nach Tokio, Osaka und Nagoya eingeführt werden. Für die Routen Frankfurt → Nagoya und Frankfurt → Tokyo‑Narita wird die Flotte um Boeing 787‑9‑Flugzeuge ergänzt, während die Tochtergesellschaft SWISS im nächsten Sommer ebenfalls eine Tokyo‑Narita‑Verbindung starten wird.

Analysten betonen, dass die höheren Flugzeugtreibstoffpreise die Margen belasten, jedoch die starke Nachfrage auf transatlantischen und asiatisch‑pazifischen Strecken die Einnahmen nachhaltig stützt. Der Aktienkurs des Unternehmens hat in letzter Zeit leichte Kurssteigerungen verzeichnet, und die Bewertung der Analysten bleibt „Markt‑Performance". Dabei wird insbesondere die robuste Netzwerksstrategie sowie das sorgfältige Kapazitätsmanagement der Airline hervorgehoben.

In einem separaten Rechtsfall hat das Gericht in Braunschweig einen Anspruch der Angehörigen von Germanwings‑Opfern auf zusätzliche Schadensersatzforderungen abgewiesen. Das Urteil stellte klar, dass der Anspruch nicht gegen den deutschen Staat gerichtet sein sollte, sondern ausschließlich gegen die Fluggesellschaft. Diese Entscheidung unterstreicht die Rechtssicherheit, die Lufthansa für ihre Geschäftstätigkeit aufbaut, und signalisiert potenziellen Investoren, dass die Airline über eine solide juristische Basis verfügt.