Nanorepro AG – Aufsichtsratsneubildung als Signal für strategische Neuausrichtung
Die Nanorepro AG hat in ihrer außerordentlichen Hauptversammlung am 16. Januar 2026 eine signifikante Neustrukturierung des Aufsichtsrats verkündet. Der Zusammenschnitt der neuen Gremienmitglieder – Gunter Heneis, Michael Herrmann und Konstantin von Reden‑Lütcken – signalisiert ein bewusstes Vorgehen zur Stärkung der Governance in Anbetracht der ambitionierten Expansionspläne des Unternehmens. Die Rücktritte der ehemaligen Direktoren Eva Maria Blank, Andre Schulte‑Südhoff und Volker Trenz wurden als notwendiger Schritt interpretiert, um den Aufsichtsrat mit frischer Expertise zu versorgen.
Dr. Olaf Stiller, der zunächst als Kandidat für die Rückkehr in den Aufsichtsrat vorgesehen war, wurde nicht nur bestätigt, sondern zugleich zum Vorsitzenden ernannt. Diese Entscheidung unterstreicht die strategische Priorität von Nanorepro, die Führung durch einen erfahrenen Visionär zu zentralisieren und gleichzeitig die Kontinuität zu sichern. Konstantin von Reden‑Lütcken übernimmt die Rolle des stellvertretenden Vorsitzenden, was auf eine geplante Synergie zwischen den beiden Führungskräften hinweist: während Dr. Stiller die operative Umsetzung steuert, wird von Reden‑Lütcken die externe Vernetzung und Partnerschaften im Gesundheitsökosystem vorangetrieben.
Die Neubildung des Aufsichtsrats steht im Einklang mit der langfristigen Ausrichtung von Nanorepro, die weiterhin auf schnelle Diagnostik sowie ergänzende Gesundheits‑ und Lifestyle‑Produkte fokussiert. Durch die gezielte Auswahl von Aufsichtsratsmitgliedern mit fundiertem Branchenwissen und internationaler Vernetzung wird das Unternehmen optimal aufgestellt, um die steigende Nachfrage nach präziser, patientenorientierter Versorgung zu bedienen.
Obwohl die Mitteilung keine unmittelbaren operativen oder finanziellen Updates enthielt, lässt sich aus dem Zusammenspiel der neuen Führungskräfte eine klare, zukunftsorientierte Strategie ablesen. Die Nanorepro AG positioniert sich damit nicht nur als technischer Vorreiter im Diagnostikbereich, sondern als integraler Akteur im wandelnden Gesundheitsmarkt, der bereit ist, neue Marktsegmente zu erschließen und gleichzeitig die Governance-Standards zu erhöhen.




