Unternehmensnachrichten – 11. Februar 2026

Nordex SE, der an der Xetra gelistete deutsche Windturbinenhersteller, zeigte am 11. Februar im frühen Handel einen Kursrückgang, nachdem Citigroup die Aktie auf „neutral" herabgestuft hatte. Die Herabstufung folgte auf die starke Rallye des vergangenen Jahres, sodass Analysten die Anteile nun als fair bewertet einschätzen. Der Verkaufsdruck, etwa drei Prozent, fiel gleichzeitig mit Bedenken der Deutschen Gewerkschaftsbund (DGB) hinsichtlich möglicher politischer Maßnahmen, die den Windenergie‑Sektor betreffen könnten.

Gleichzeitig setzt Nordex seine weltweite Expansion fort. In Südafrika bestätigte das Unternehmen einen Vertrag zur Lieferung von 33 Delta 4000 N163/5X‑Turbinen für zwei neue Windparks im Western Cape. Die Bauarbeiten laufen, und die Inbetriebnahme ist für Mitte 2027 geplant. Diese Projekte erhöhen die Gesamtleistung des Portfolios um 194 MW.

In Deutschland laufen weiterhin regulatorische Diskussionen. Das Bundesministerium schlägt Richtlinien vor, die zusätzliche Hürden für die heimischen Geschäfte des Unternehmens schaffen könnten. Trotz der jüngsten Herabstufung und des Markt‑Drucks bleibt Nordex aktiv bei der Sicherung neuer Projekte und der Navigation durch die sich wandelnde Politiklandschaft.