Unternehmensnachricht
Bekanntgabe der Peer‑Reviewten Phase‑2‑Daten
Die Pentixapharm Holding AG hat im Journal of Nuclear Medicine die Ergebnisse einer peer‑reviewten Phase‑2‑Studie zu ihrem PET‑Imaging‑Agenten [68Ga]Ga‑Pentixafor veröffentlicht. Die Untersuchung fokussiert sich auf primären Aldosteronismus, ein häufiges Steroid‑assoziiertes Hypertonie‑Syndrom, bei dem die genaue Lokalisierung von Adenomen entscheidend ist.
Kernergebnisse der Studie
| Parameter | Befund |
|---|---|
| Spezifität | Hoch |
| Sensitivität | Moderat (zur Erkennung einseitiger Aldosteron‑produzierender Adenome) |
| Patientenverträglichkeit | Geringe Nebenwirkungen, gute Toleranz |
Die Kombination aus hoher Spezifität und moderater Sensitivität deutet darauf hin, dass [68Ga]Ga‑Pentixafor besonders geeignet ist, um klare diagnostische Aussagen zu ermöglichen, ohne dabei häufige Fehlalarme zu erzeugen. Die gute Verträglichkeit unterstützt die Anwendung bei breiterem Patientenkreis.
Auswirkungen auf die Pipeline
Die veröffentlichten Daten bilden die Basis für die geplante Phase‑3‑Studie des Unternehmens.
- Ziel: Validierung der molekularen Bildgebung als nichtinvasive Alternative zum herkömmlichen Adrenalin‑venensampling.
- Nutzen: Reduktion invasiver Eingriffe, schnellere Diagnostik und potenzielle Kostenersparnisse für das Gesundheitssystem.
Markt‑ und Investorenperspektive
- Investorenwahrnehmung: Die solide Datenlage kann das Vertrauen in Pentixapharms klinische Pipeline stärken und die Bewertung des Unternehmens im Gesundheitssektor positiv beeinflussen.
- Marktaktivität: Ein erfolgreicher Verlauf der Phase‑3‑Studie könnte die Position von Pentixapharm als Innovator in der nuklearmedizinischen Bildgebung festigen und neue Kooperations- sowie Lizenzierungsoptionen eröffnen.
Zusammenfassung
Pentixapharm Holding AG hat mit der Veröffentlichung der Phase‑2‑Daten im Journal of Nuclear Medicine wichtige Schritte zur Etablierung ihres PET‑Imaging‑Agents für primären Aldosteronismus unternommen. Die Ergebnisse – hohe Spezifität, moderate Sensitivität und gute Patientenverträglichkeit – unterstützen die weitere Entwicklung in Phase 3 und tragen dazu bei, die molekulare Bildgebung als praktikable Alternative zu invasiven Verfahren zu etablieren. Die Ankündigung hat potenziell signifikante Auswirkungen auf die Wahrnehmung der Investoren und die zukünftige Marktaktivität des Unternehmens im Gesundheitssektor.




