Strategische Kooperation zur Entwicklung eines Counter‑UAS‑Systems
Die NET Digital AG hat in ihrer Tochtergesellschaft irisnet GmbH die Gründung einer strategischen Partnerschaft mit der deutschen Forschungsfirma technisch‑mathematische studiengesellschaft mbH bekannt gegeben. Ziel der Zusammenarbeit ist die Entwicklung eines neuartigen Counter‑Unmanned‑Aerial‑System (UAS), das unter dem Namen „Perdix" firmiert.
Zusammenspiel der Kerntechnologien
Die Partnerschaft vereint zwei hochspezialisierte Technologien:
- Echtzeit‑Künstliche‑Intelligenz‑Framework von irisnet
- Das Framework wird bereits erfolgreich in Bild‑ und Videoobjekterkennung eingesetzt.
- Es ermöglicht die schnelle Verarbeitung großer Datenmengen und liefert präzise Erkennungs‑ sowie Verfolgungsfunktionen für unbemannte Luftfahrzeuge.
- Raketenangetriebenes Interceptor‑System der technisch‑mathematischen studiengesellschaft
- Das System ist speziell auf den Einsatz von kinetischen Aufprallsinterzeptoren ausgelegt.
- Es verfügt über eigene Sensoren, die für die exakte Zielerfassung und -neutralisation erforderlich sind.
Die Kombination dieser beiden Komponenten schafft ein integriertes System, das aus einer Basisstation und einem Interceptor besteht. Die Basisstation nutzt die fortschrittlichen KI‑gesteuerten Sensoren von irisnet, um Drohnen in Echtzeit zu erkennen und zu verfolgen. Der Interceptor, ausgestattet mit eigenen Sensoren, kann Flugzeuge in niedriger Höhe anstellen und mit einem kinetischen Aufprall neutralisieren.
Demonstration auf der EUDEX-Messe
Der erste öffentliche Demonstrator des „Perdix"-Systems soll auf der EUDEX‑Messe in Essen vorgestellt werden. Neben der Präsentation von „Perdix" wird irisnet weitere Sicherheitslösungen ausstellen, die das Portfolio des Unternehmens im Bereich der Luftverteidigung erweitern.
Zielsetzung der Partnerschaft
Die Kooperation verfolgt das Ziel, einen kosteneffizienten Baustein für mehrschichtige Luftverteidigung bereitzustellen. Durch die Erweiterung der Drohnenerkennungsfähigkeiten soll die Sicherheit kritischer Infrastrukturen im zivilen Bereich gestärkt werden.
Ausblick
Mit der Einführung des „Perdix"-Systems verspricht die Zusammenarbeit einen bedeutenden Fortschritt in der Verteidigung gegen Drohnendrohungen. Die Integration von KI‑gestützter Bildverarbeitung und präziser Interzeptoren‑Technologie positioniert das neue System als zukunftsweisende Lösung für moderne Luftverteidigungsaufgaben.




