PNE AG kündigt Onshore-Windpark in Thüringen an
PNE AG, ein an der Xetra gelistetes deutsches Elektrogeräteunternehmen, hat die Inbetriebnahme des Onshore-Windparks Gebstedt in Thüringen angekündigt. Das Projekt, das in Zusammenarbeit mit EDF Power Solutions Deutschland realisiert wurde, erhöht die erneuerbare Kapazität des Unternehmens um circa 16,8 MW. Die neuen Turbinen sollen Strom für rund 14.000 Drei‑Personen‑Haushalte liefern. Damit unterstreicht PNE sein Engagement, das erneuerbare Portfolio in Europa, Afrika und Nordamerika zu erweitern.
Marktreaktion und Bewertung
Am selben Tag meldeten Analysten von SMC‑Research, dass PNE voraussichtlich sein EBITDA‑Ziel für 2025 verfehlen wird. Eine Neubewertung der Projektpipeline hat zu Wertanpassungen geführt. Trotz des erwarteten Rückschlags bewahrte SMC‑Research eine Fair‑Value‑Bewertung über dem aktuellen Handelspreis und senkte das Kursziel entsprechend. Die Aktien von PNE schlossen den folgenden Handelstag bei etwa 9,45 EUR.
Kontext
Die Ankündigung des Windparks Gebstedt erfolgt im Rahmen der fortlaufenden Bemühungen von PNE, die Abhängigkeit von konventionellen Energiequellen zu reduzieren und die Nachhaltigkeit der Produktionskette zu verbessern. Die Erweiterung des erneuerbaren Kapazitätsportfolios wird als strategischer Schritt gesehen, um die Energieversorgung in den Kernmärkten Europas, Afrikas und Nordamerikas zu diversifizieren.
Ausblick
PNE AG bleibt trotz der erwarteten EBITDA‑Verfehlung auf dem Kurs, seine erneuerbaren Projekte voranzutreiben. Die Bewertung durch SMC‑Research deutet auf mögliche Preiskorrekturen hin, wobei die langfristigen Wachstumschancen im Bereich erneuerbarer Energien weiterhin bestehen.




