Unternehmensnachrichten: Rheinmetall AG und das neue Drohnenprojekt
Rheinmetall AG hat erneut die Aufmerksamkeit von Investoren auf sich gezogen, nachdem Berichte veröffentlicht wurden, wonach das Unternehmen kamikaze‑ähnliche Drohnen für die deutsche Bundeswehr liefern soll. Diese Ankündigung, die in Zusammenarbeit mit zwei Technologie‑Start‑ups erfolgte, veranlasste mehrere Maklerhäuser, bullische Einschätzungen abzugeben.
UBS hat die „Kauf"-Empfehlung bekräftigt und einen Kurszielpreis festgelegt, der weiteres Aufwärtspotenzial signalisiert. Analysten betonen zudem, dass das Unternehmen kurz davor steht, seine 2027‑Verkaufsprognose zu bestätigen, was verbleibende Bedenken hinsichtlich der Wachstumsdynamik mildern könnte. Der Drohnenvertrag, der als symbolischer Ausgleich mit begrenzter kurzfristiger Wirkung beschrieben wird, soll zunächst mit einem bescheidenen Auftragsvolumen beginnen, das von einer parlamentarischen Genehmigung und dem Erreichen bestimmter Meilensteine abhängt.
Marktteilnehmer beobachten, wie das Geschäft in das breitere Verteidigungsportfolio von Rheinmetall integriert wird, das bereits Automobiltechnik und fortschrittliche Waffensysteme umfasst. Die Entwicklungen deuten darauf hin, dass Rheinmetall seine Position im Bereich der hochmodernen Luftwaffe weiter ausbauen möchte, während gleichzeitig die finanziellen Aussichten für die kommenden Jahre positiv bleiben.




