Revision der EBITDA‑Prognose 2025 – Rhoen‑Klinikum AG
Das Rhoen‑Klinikum AG hat die Prognose für das EBITDA im Geschäftsjahr 2025 offiziell angepasst und damit signalisierte, dass die zuvor erwarteten Gewinne vor Zinsen, Steuern, Abschreibungen und Amortisation nicht erreicht werden. Die neue Schätzung liegt leicht unter dem ursprünglich kommunizierten Rahmen.
Ursachen der Unterperformance
- Personalkosten – Ein unerwarteter Anstieg der Lohn- und Gehaltsaufwendungen, ausgelöst durch veränderte Tarifverträge und einen intensiven Bedarf an Fachpersonal, belastet die Ergebnisentwicklung.
- Materialkosten – Steigende Preise für medizinische Verbrauchsmaterialien und Betriebsmittel wirken sich unmittelbar negativ auf die EBITDA‑Erträge aus.
- Verzögerte Wirkung von Krankenkassenvereinbarungen – Eine neu ausgehandelte Vertragslage mit den gesetzlichen Krankenkassen hat ihre volle Wirkung erst im späteren Jahresverlauf, was die Einnahmen kurzfristig schwächt.
Management‑Antwort
Trotz der nach unten korrigierten Prognose betonte die Geschäftsleitung ihr Engagement, zentrale Leistungskennzahlen (KPI) des Jahres zu erreichen. Das Unternehmen setzt weiterhin auf die strategische Ausweitung seines Campus‑Modells und auf fortlaufende digitale Transformationsinitiativen im deutschen Krankenhausnetzwerk.
Ausblick
Das Update erfolgt vor dem geplanten Jahresbericht 2025, dessen Veröffentlichung für Ende März vorgesehen ist. Die Management‑Strategie bleibt konsistent: Ausbau der Campus‑Struktur, Investitionen in IT‑Infrastruktur und kontinuierliche Optimierung von Kostenstrukturen. Diese Maßnahmen sollen langfristig die Wettbewerbsposition stärken und die EBITDA‑Ergebnisse stabilisieren.
Die Revision unterstreicht, dass das Rhoen‑Klinikum AG flexibel auf Marktveränderungen reagiert und dabei seine Vision einer zukunftsfähigen, digitalisierten Gesundheitsversorgung in Deutschland weiter vorantreibt.




