Unternehmensnachrichten

Die RWE AG hat ein neues fünfjähriges Stromabnahmeverhältnis mit Network Rail geschlossen. Gemäß dem Vertrag wird RWE rund 65 % des nicht‑Antriebsstroms des britischen Eisenbahnbetriebs aus dem Offshore‑Windpark Gwynt y Môr liefern.

Vertragsdetails

ParameterWert
Vertragslaufzeit5 Jahre
AbnahmebeginnApril 2027
Jährliche Stromabnahmeca. 300 GWh
StromquelleErneuerbare Energie (Wind)

Der Vertrag ist das erste öffentliche Abkommen dieser Art im Vereinigten Königreich. Network Rail verfolgt die Strategie, bis 2030 nahezu alle Nicht‑Antriebs­stromquellen aus sauberer Energie zu beziehen.

Position von RWE

Das Abkommen folgt auf ein ähnliches Deal mit EDF Renewables, das im Vorjahr abgeschlossen wurde. Es festigt RWE als Hauptlieferant von grünem Strom für große institutionelle Kunden.

Finanzielle Entwicklungen

  • RWE-Aktien: In derselben Woche verzeichnete der Markt einen kurzfristigen Rückgang der RWE-Aktien am Frankfurter Börsenplatz.
  • Entschädigungszahlung: Die RWE AG erhielt 331,8 Mio. EUR von der niederländischen Regierung im Rahmen eines Entschädigungsprogramms für Kohlekraftwerke. Die Europäische Kommission hat diese Zahlung als keine staatliche Beihilfe eingestuft.

Auswirkung

Das neue Power‑Purchase‑Agreement (PPA) und die Entschädigungszahlung unterstützen RWEs Übergang zur erneuerbaren Stromerzeugung und stärken die finanzielle Stabilität des Unternehmens.