RWE AG sichert sich Offshore-Windkraft und stärkt Partnerschaften
RWE AG hat im Rahmen der siebten Vergabeschleife Verträge über Differenzzahlungen (Contracts for Difference) für 6,9 Gigawatt Offshore-Windkraftkapazität im Vereinigten Königreich gesichert. Diese Vereinbarung sichert dem Unternehmen nicht nur stabile Einnahmen, sondern unterstreicht zugleich seine ambitionierten Pläne, die erneuerbare Energie im internationalen Markt auszubauen.
Partnerschaft mit KKR zur Stärkung der Offshore-Projekte
Im Anschluss an die Ankündigung der Vertragsabschlüsse hat RWE eine langfristige Partnerschaft mit der Private‑Equity‑Firma KKR geschlossen. Nach diesem Deal erwirbt KKR einen Anteil von 50 % an den Projekten Norfolk Vanguard East und West. Durch diese Beteiligung soll die Entwicklung und der Betrieb der beiden Windparks vorangetrieben werden. Die Erwartung ist, dass die Projekte bis 2030 Strom für mehrere Millionen Haushalte liefern werden.
Marktreaktion und Aktienkursentwicklung
Die Nachricht wurde von den Marktteilnehmern positiv aufgenommen. Der Aktienkurs von RWE stieg unmittelbar nach der Ankündigung erstmals seit 2011 auf das 50‑Euro‑Niveau. Dieser Anstieg spiegelt die optimistische Erwartungshaltung der Anleger wider und verdeutlicht, dass sowohl das Auktionsergebnis als auch die neue Zusammenarbeit mit KKR als wertsteigernd betrachtet werden.
Teil einer umfassenderen Strategie
Der Deal ist Teil von RWE’s umfassenderer Strategie, das erneuerbare Portfolio zu vergrößern und die Position im wachsenden Offshore‑Windmarkt zu stärken. Durch die Kombination aus sicheren Differenzzahlungsverträgen und strategischen Partnerschaften positioniert sich RWE als bedeutender Akteur in der internationalen Energiewende.




