Unternehmensnachrichten
RWE AG hat jüngst die Pläne angekündigt, ihren Anteil am Übertragungsbetreiber Amprion von derzeit 49 % auf 55 % zu erhöhen. Der geschätzte Kaufpreis beläuft sich auf rund 3,6 Mrd. Euro. Zur Finanzierung dieser Akquisition wird eine Kapitalerhöhung durchgeführt, bei der neue Aktien zu einem Stückpreis von etwa 54 Euro ausgegeben werden.
Das Management hebt hervor, dass die Übernahme die Position von RWE im regulierten Netzzinserwerb nachhaltig stärken und eine stabile Einnahmequelle schaffen werde. Diese wird bis zum Jahr 2031 voraussichtlich einen erheblichen Beitrag zum Ergebnis des Unternehmens leisten. Analysten betrachten das Geschäft als langfristigen Wachstumskatalysator, weisen jedoch darauf hin, dass der gezahlte Aufschlag kurzfristige Aufwärtsbewegungen der Aktie dämpfen könnte.
Parallel zu dieser Investition plant RWE, weitere Milliarden für den Ausbau der Netzinfrastruktur und für erneuerbare Kapazitäten bereitzustellen. Trotz des erhöhten Investitionsvolumens hält das Unternehmen sein Dividendenziel für das Jahr 2026 bei. Die Ankündigung erfolgte unmittelbar nach einem moderaten Rückgang des RWE-Aktienkurses im Nachbörsensegment, bevor sich dieser kurzzeitig nahe dem 55‑Euro‑Niveau stabilisierte.




