Unternehmensnachrichten

RWE AG hat das systematische Aktienrückkaufprogramm fortgesetzt, ein Schritt, der insbesondere durch die jüngste Bestätigung einer „Overweight"-Empfehlung von Barclays Capital besonders hervorgehoben wurde. Die Investmentbank wies darauf hin, dass die Wachstumschancen des Unternehmens im Energiewandel unterschätzt wurden, was ihr Vertrauen in zukünftige Gewinne signalisiert.

Gleichzeitig verschiebt sich RWE’s Portfoliostrategie geografisch: Das Unternehmen erweitert die Offshore-Windkapazität im Vereinigten Königreich, wie ein neuer Vertrag mit Vestas zeigt, und reduziert gleichzeitig die Exposition in skandinavischen Märkten. Zudem hat das Unternehmen Windturbinen veräußert, die für ein Re‑Powering-Projekt in Orkney umgenutzt werden. Diese Maßnahmen spiegeln RWE’s breiteres Augenmerk auf erneuerbare Erzeugung und globalen Handel wider.

Die Marktaktivität um die Aktie blieb relativ ruhig. Europäische Indizes schlossen den Tag weitgehend unverändert, was darauf hindeutet, dass Investoren die strategische Neuausrichtung des Unternehmens vorsichtig beobachten, ohne dass es zu dramatischen Kursbewegungen kommt.