Unternehmensnachrichten

Die RWE AG hat die endgültige behördliche Genehmigung für die zweite Phase ihres Offshore‑Windprojekts, den Nordseecluster B, erlangt. Damit wird rund 900 MW an Kapazität in das Portfolio aufgenommen. Der Bau des Projekts ist für Anfang 2027 geplant. Nach Fertigstellung soll das kombinierte Nordsee‑Komplex eine jährliche Stromerzeugung von etwa 6,5 GW h erreichen.

Neben dem Ausbau der Windenergie hat RWE sein Rückkaufprogramm fortgesetzt. Seit Dezember 2025 wurden mehr als sechs Millionen Aktien in der dritten Tranche zurückgekauft, um den Shareholder‑Value zu unterstützen. Das Unternehmen verfolgt weiterhin ein wachstumsorientiertes Vorgehen im Bereich erneuerbare Energien.

Im Börsenhandel haben die RWE‑Aktien den Tiefstand Anfang April wieder aufgeholt. Aktuell liegen sie rund 21 % über diesem Niveau. Die Unternehmensstrategie verbindet die Expansion von Offshore‑Windanlagen mit einem disziplinierten Kapital‑Management‑Ansatz. Dieser Ansatz steht im Einklang mit dem breiteren Fokus europäischer Energieunternehmen, die ihre Investitionen in den USA und Europa ausbalancieren.