Unternehmensbericht – Saf‑Holland SE
Saf‑Holland SE, ein in Luxemburg ansässiger Zulieferer von Achsen- und Aufhängungskomponenten für Nutzfahrzeuge, veröffentlichte für das Geschäftsjahr 2025 eine schwächere operative Marge. Das Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) sank auf etwa 164 Millionen Euro. Der Umsatz des Unternehmens fiel um rund 8 % auf 1,73 Milliarden Euro, was auf eine geringere Nachfrage im Neuwarenmarkt zurückzuführen ist.
Umsatzentwicklung
- Gesamtumsatz: 1,73 Mrd. Euro (–8 % gegenüber Vorjahr)
- Hauptursachen:
- Neuwarenmarkt: Deutlicher Nachfrageeinbruch bei neuen Nutzfahrzeugen.
- Exportverkauf: Beeinträchtigt durch US‑Zollmaßnahmen.
- Region Asien‑Pazifik: Abschwung in Indien und Südostasien.
Marge und Ergebnis
- EBIT: 164 Mio. Euro (schwächer als im Vorjahr).
- Operative Marge: Reduziert, jedoch detaillierte Prozentangaben fehlen.
Aktienkurs
- Aktueller Kurs: ca. 20 Euro, nahe dem Allzeithoch von Januar 2008.
- Marktstimmung: Vorsichtig; Investoren beobachten die anhaltende Makro‑Umgebung.
Analysten‑Kommentar
Analysten betonen, dass die Kernproduktlinien von Saf‑Holland für den globalen Nutzfahrzeugsektor weiterhin entscheidend sind. Das Unternehmen wird als flexibel beschrieben, da es sich aktiv mit den Herausforderungen der aktuellen Wirtschaftslage auseinandersetzt.
Zusammenfassung
Saf‑Holland SE verzeichnete im Jahr 2025 einen Umsatzrückgang von rund 8 % und eine niedrigere operative Marge. Die Hauptfaktoren sind ein schwächerer Neuwarenmarkt, US‑Zollmaßnahmen im Exportgeschäft und ein Abschwung im Asien‑Pazifik‑Sektor. Trotz des Gewinnrückgangs bleibt der Aktienkurs nahe dem Allzeithoch aus 2008. Analysten sehen weiterhin Potenzial in den Kernprodukten, während das Unternehmen die schwierige Makro‑Umgebung navigiert.




