Unternehmensnachrichten
Salzgitter AG hat die Finanzprognose für 2026 neu ausgerichtet. Nach einem starken ersten Halbjahr und der vollständigen Übernahme von Krupp Mannesmann Werke sieht das Unternehmen künftig einen EBITDA-Bereich von rund 725 bis 825 Millionen Euro vor. Der bereinigte Gewinn vor Steuern wird mit 325 bis 425 Millionen Euro geschätzt.
Die Erhöhung resultiert aus zwei Faktoren:
- Integration der übernommenen Vermögenswerte – die Kostenstruktur hat sich verbessert und Synergien wurden realisiert.
- Bessere operative Leistung – insbesondere ein signifikanter Beitrag aus der Beteiligung an Aurubis trägt zur Ergebnisverbesserung bei.
Die Umsatzprognose für 2026 liegt bei etwa 10,0 Milliarden Euro und stellt einen moderaten Anstieg gegenüber den bisherigen Schätzungen dar.
Der CEO äußerte jedoch Bedenken hinsichtlich möglicher EU‑Reformen im Emissionshandel. Diese könnten die bereits getätigten Investitionen in grünen Stahl gefährden. Das Unternehmen reagiert mit der Vorbereitung einer neuen Niedrig‑CO₂‑Produktionslinie, die 2027 in Betrieb genommen werden soll.
Durch die Anpassung der Prognose und die strategischen Maßnahmen positioniert sich Salzgitter AG für die kommenden Herausforderungen und behält gleichzeitig einen Fokus auf nachhaltige Produktionsmethoden.




