Unternehmensnachrichten

MBB SE hat im Geschäftsjahr 2025 ein starkes Ergebnis vorgelegt. Der Umsatz wuchs, während die EBITDA‑Marge sich verbesserte, was das Management als beständige Performance interpretierte. Im Mittelpunkt des Erfolgs stand insbesondere die Tochtergesellschaft Friedrich Vorwerk, deren Beitrag zum Jahresgewinn als zentraler Treiber hervorgehoben wurde.

Dividendenerhöhung und Perspektivik

Der Vorstand beantragte eine moderate Erhöhung der Basisdividende auf 1,21 € pro Aktie. Damit würde die 16. aufeinanderfolgende Dividendenerhöhung vollzogen – ein Signal, dass die Unternehmensführung auch in einem volatilen Marktumfeld an Stabilität festhält. Gleichzeitig äußerte das Management eine vorsichtige Einschätzung für 2026, die sich aus einer erwarteten Umsatzentwicklung im Bereich von 1,1 bis 1,2 Mrd. € sowie einer EBITDA‑Marge von 15 bis 18 % ergibt. Diese Kennzahlen spiegeln eine ambitionierte, jedoch realistische Wachstumsstrategie wider.

Aktienrückkaufprogramm

Weiterhin setzte MBB sein Aktienrückkaufprogramm fort und erwarb im Zeitraum vom 23. bis 27. März 2026 insgesamt 78 748 Aktien. Die Rückkäufe dienen dazu, den Aktienkurs zu unterstützen und gleichzeitig die Kapitalstruktur zu optimieren. Trotz dieser Maßnahmen führte die Entwicklung zu einem moderaten Rückgang des Aktienkurses, was die Marktteilnehmer auf eine konservativere Ertragsentwicklung vorbereiten ließ.

Fazit

Die Ergebnisse des Jahres 2025 zeigen, dass MBB SE durch gezielte Investitionen und eine robuste Tochtergesellschaft weiterhin stabile Gewinne erzielen kann. Die angekündigte Dividendenerhöhung unterstreicht das Vertrauen der Unternehmensführung in die nachhaltige Performance, während die vorsichtige Prognose für 2026 und das fortgesetzte Aktienrückkaufprogramm darauf hinweisen, dass das Unternehmen bestrebt ist, sowohl die Interessen der Aktionäre zu wahren als auch die langfristige finanzielle Gesundheit zu sichern.