Die M1 Kliniken AG, Kerninvestition der MPH Health Care AG, verzeichnete im Geschäftsjahr 2025 eine solide operative Verbesserung. Der Umsatz stieg moderat, während das Ergebnis vor Zinsen und Steuern um einen signifikanten Betrag zunahm – insbesondere durch das hochmargente Beauty‑Segment.
Das Beauty‑Segment erreichte erstmals einen Jahresumsatz von über 100 Mio. €, was das fortgesetzte Wachstum im ästhetischen Medizinfeld widerspiegelt. Der Anstieg des EBIT weist darauf hin, dass die Kostenstrukturen weiterhin effizient gestaltet werden können und die Margen in diesem Bereich nachhaltig sind.
Im Gegensatz dazu meldete das Mutterunternehmen MPH Health Care AG für das Jahr einen Nettoverlust. Dieser Verlust resultiert größtenteils aus einer einmaligen Fair‑Value‑Anpassung, die mit der Insolvenz des verbundenen Unternehmens CR Energy AG zusammenhängt. Trotz dieser Belastung blieb die Eigenkapitalquote auf einem komfortabel hohen Niveau, was die Widerstandsfähigkeit der Bilanz unterstreicht und dem Unternehmen ein solides Fundament für zukünftige Investitionen bietet.
Das Management äußerte Zuversicht hinsichtlich der Aussichten für 2026. Dabei betonte es insbesondere den erfolgreichen Verkauf eines Minderheitsanteils an der HAEMATO PHARM GmbH sowie die fortlaufende Expansion von Fachzentren. Diese Maßnahmen sind darauf ausgerichtet, das zukünftige Wachstum im Beauty‑Segment weiter zu unterstützen und die Marktposition der M1 Kliniken AG zu festigen.
Die Kombination aus stabiler Umsatzentwicklung, hoher Margen im Beauty‑Segment und einer robusten Bilanzposition schafft die Voraussetzungen, um die Wachstumsziele des Unternehmens zu erreichen und gleichzeitig die Interessen der Aktionäre zu schützen.




