Strategischer Wandel bei Mister Spex SE zu einem asset‑light-Modell

Mister Spex SE hat die Absicht angekündigt, die Logistik‑ und Fertigungsfunktionen an externe Partner zu übertragen. Ziel ist eine Steigerung der Flexibilität, Optimierung der Prozesse und Unterstützung des zukünftigen Wachstums ohne zusätzliche interne Kapazitäten.

Geplante Standortveränderungen

MaßnahmeZeitraumDetails
Schließung des Logistikstandorts Berlin‑SpandauBis Ende 2026Die Standortschließung erfolgt in mehreren Phasen, um einen reibungslosen Übergang sicherzustellen.
Übergang zu externen Partnern (Arvato, Rodenstock)Ab Januar 2027Die Zusammenarbeit soll bis Anfang 2027 abgeschlossen sein, wobei die Logistik und Produktion vollständig von den Partnern übernommen werden.

Personal­betreuung

Etwa 125 Mitarbeiter des stillgelegten Standorts erhalten ein Unterstützungsangebot, das folgende Leistungen umfasst:

  • Finanzielle Hilfe – Zuschüsse und Abfindungen zur Linderung der unmittelbaren Auswirkungen.
  • Karriere‑Transition‑Dienstleistungen – Beratungen, Umschulungsangebote und Vermittlung in neue Positionen innerhalb oder außerhalb des Unternehmens.

Unternehmensstrategie

Der Schritt unterstreicht die strategische Fokussierung auf:

  • Kernkompetenz im Optikbereich – Konzentration auf Design, Qualitätskontrolle und Kundenservice.
  • Erweiterung des Produktportfolios – Einführung neuer Optik- und Accessoire‑Kategorien.
  • Omnichannel-Erlebnis – Integration von Online‑ und Offline‑Kanälen für ein nahtloses Kundenerlebnis.
  • Kostenkontrolle – Reduzierung von Fixkosten durch Auslagerung von Nicht‑Kernfunktionen.

Ausblick

Durch die Implementierung eines asset‑light-Modells strebt Mister Spex an, agiler zu werden und schneller auf Marktveränderungen zu reagieren. Die Partnerschaften mit Arvato und Rodenstock sollen die Effizienz steigern und gleichzeitig die Qualitätsstandards des Unternehmens sichern. Der Fokus bleibt dabei auf einer konsequenten Kostenkontrolle und der weiteren Stärkung der Markenposition im Optik‑Sektor.