Thyssenkrupp AG erweitert sein Portfolio im Bereich kohlenstoffarmes Stahl
Thyssenkrupp AG hat einen langfristigen Liefervertrag für kohlenstoffarmes Stahl aus Schweden bekannt gegeben. Der Deal signalisiert einen klaren Fokus auf Dekarbonisierung in der Materialwirtschaft. Durch die Partnerschaft soll die Marktposition des Unternehmens im Segment umweltfreundlicher Industrieprodukte gestärkt und die Versorgungssicherheit erhöht werden.
Parallel dazu hat die Abteilung Materials Processing einen mehrjährigen Vertrag abgeschlossen, um erhebliche Mengen an Nicht‑Prime‑Stahl von Stegra (ehemals H2 Green Steel) an ihrer Boden‑Anlage zu beziehen. Diese Vereinbarung unterstreicht die Strategie von Thyssenkrupp, das Angebot an emissionsarmen Stählen auszubauen und gleichzeitig robuste Lieferketten zu erhalten.
Zudem laufen Gespräche über den Verkauf der Stahldivision an Jindal Steel sowie über einen bedeutenden U‑Boot‑Vertrag aus Indien. Beide Entwicklungen könnten die Bewertung und strategische Ausrichtung des Unternehmens in den kommenden Monaten beeinflussen.
Die jüngsten Verträge zeigen, dass Thyssenkrupp seine Position im Segment nachhaltiger Stahlprodukte festigen und gleichzeitig die Versorgungssicherheit für kritische Materialien sichern will. Gleichzeitig prüft das Unternehmen potenzielle Umstrukturierungen seiner Stahldivision und erweitert sein Auftragsportfolio im Bereich Schiffbau.




