Unternehmensnachrichten
Trade Republic hat eine neue Handelsplattform eingeführt, die Kunden mit rund dreißig globalen Börsen verbindet und automatisierte Best‑Price-Ausführung sowie direkten Marktzugang bietet. Der Schritt erfolgt als Reaktion auf das EU‑Verbot von Payment‑for‑Order‑Flow‑Vereinbarungen, was den Broker dazu veranlasste, seine Order‑Routing‑Struktur neu zu entwickeln.
Das neue System soll aktive Privatanleger anziehen, die bislang hauptsächlich über eine einzelne Börse gehandelt haben, und gleichzeitig die Einnahmequellen des Unternehmens über Order‑Flow‑Gebühren hinaus durch Dienstleistungen wie Girokonten und Kreditkarten diversifizieren.
Der Geschäftsführer von Trade Republic wies darauf hin, dass die erweiterte Infrastruktur die Einkommensverluste aus der untersagten Praxis ausgleichen und die Gewinnmargen durch Kostensenkungen erhöhen sollte.
Gleichzeitig hat ein ehemaliger Wettbewerber, Comdirect, die Interim‑Führung der deutschen Einheit von Nordnet übernommen, was einen Talentwechsel im Management des Sektors signalisiert.
Die Entwicklungen verdeutlichen die Anpassung der Branche an regulatorische Veränderungen und die Verfolgung diversifizierter Einnahmequellen.




