Uniper SE äußert Bedenken zu deutschen Gasspeicher

Uniper SE hat in einer Pressemitteilung Bedenken hinsichtlich des Tempos geäußert, mit dem deutsche Gasspeicher ihre Kapazitäten erreichen. Der Geschäftsführer Michael Lewis wies darauf hin, dass die Lagerbestände seit dem frühen Frühjahr nur allmählich ansteigen. Ein langsamer Füllungsprozess könne zu Engpässen in der kommenden Wintersaison führen. Lewis betonte, dass das Unternehmen seine langfristigen Gasbeschaffungsverträge diversifiziert, um Konzentrationsrisiken zu vermeiden und die Versorgungssicherheit zu verbessern.

In einer kürzlich veröffentlichten Kurzstudie untersuchte Uniper zudem Phasen mit sehr geringer erneuerbarer Stromerzeugung – sogenannte „Dunkelphasen", die länger als zehn Stunden dauern können. Die Studie kam zu dem Schluss, dass konventionelle Kraftwerke weiterhin entscheidend sind, um solche Intervalle zu überbrücken. Sie unterstrich damit die Ansicht des Unternehmens, dass flexible Erzeugung und Speicherung zusammen für eine sichere Energieversorgung unerlässlich sind.