Unternehmensnachrichten

Bayer AG verschiebt den Abschlusstermin ihrer US-Abwicklung im Glyphosat‑Fall

Die Bayer AG hat den Termin für die Abschlussverhandlung ihrer US‑Abwicklung im Glyphosat‑Fall auf den 14. September 2026 verschoben. Dieser Schritt erfolgt, um den Beteiligten die Möglichkeit zu geben, Opt‑Out‑Anträge zu prüfen, nachdem das Oberste Gericht eine zentrale Warnungspflicht für die Produktverpackung aufgehoben hat.

Auswirkungen auf die Abwicklung Die Abwicklung kann bis zu 7,25 Mio. € an Zahlungen umfassen, ist jedoch weiterhin einer gerichtlichen Genehmigung unterworfen. Durch die Terminverschiebung erhalten die Parteien zusätzliche Zeit, die Opt‑Out‑Anträge zu bearbeiten und die Gültigkeit einiger Anträge zu klären. Dies soll den finalen Genehmigungsprozess erleichtern und die Wahrscheinlichkeit einer erfolgreichen Abwicklung erhöhen.

Rechtlicher Rahmen Nach dem jüngsten Beschluss des Obersten Gerichtshofs wurde die zentrale Warnungspflicht für die Produktverpackung aufgehoben. Das Rechts-Team von Bayer betont, dass die Terminänderung darauf abzielt, die rechtlichen Unsicherheiten zu reduzieren und die Compliance‑Fristen einzuhalten.

Ausblick Die Bayer AG plant, die veränderten Rahmenbedingungen zu nutzen, um die Abwicklung möglichst reibungslos abzuschließen. Der weitere Verlauf wird eng an den Entscheidungen des Gerichts und an der Bewertung der Opt‑Out‑Anträge gebunden sein.