Unternehmensnachrichten
Die VARTA AG hat den Ausstieg aus dem Joint‑Venturing mit Porsche bekannt gegeben. Das gemeinsame Projekt, das sich auf die Entwicklung von Hochleistungsbatteriezellen für Elektro‑Sportwagen konzentrierte, wurde beendet, weil der Partner seine Aktivitäten eingestellt und Insolvenz angemeldet hat.
Durch den Wegfall des Joint Ventures verliert VARTA die Beteiligung an der Batteriefertigung für Elektrofahrzeuge. Das Unternehmen erklärt, dass es sich künftig ausschließlich auf seine Kernkompetenzen im Bereich Energiespeicherlösungen für Industrie‑ und Verbraucheranwendungen konzentrieren wird. Für neue Partnerschaften oder Produktlinien wurden keine unmittelbaren Pläne veröffentlicht.
Marktbeobachter interpretieren den Schritt als Spiegelbild der breiteren Herausforderungen europäischer Batteriefirmen. Diese stehen vor stark integrierten, größeren Wettbewerbern und sehen sich damit konfrontiert, ihre Marktanteile zu verteidigen.
Das Management von VARTA betont, dass die Rückkehr zur etablierten Expertise dazu dienen soll, die Rentabilität in einem stark wettbewerbsintensiven Umfeld zu sichern. Die strategische Neuausrichtung soll die Ressourcen bündeln und die Effizienz in den wichtigsten Geschäftsfeldern steigern.




