Unternehmensnachrichten
Das Aufsichtsgremium von Villeroy & Boch hat am 19. September 2026 die Revision des Unternehmensausblicks für das Geschäftsjahr 2026 bekannt gegeben.
Gründe für die Anpassung
Fortlaufende geopolitische Spannungen und die daraus resultierende anhaltende wirtschaftliche Schwäche haben zu einer schwächeren als erwarteten Performance im dritten Quartal geführt. Diese Entwicklung zwingt das Unternehmen, die Umsatzprognosen für das Gesamtjahr zu reduzieren.
Umsatz- und EBIT-Prognose
- Umsatz: Die Prognose liegt nun in einem hohen einstelligen Rückgang im Vergleich zum Vorjahr.
- Operatives EBIT: Ebenfalls wurde die Vorhersage nach unten korrigiert.
Rendite und Investitionen
- Rendite der Netto‑Betriebsvermögenswerte: Überarbeitet in einen niedrigeren Bereich.
- Investitionsausgaben: Erwartete Ausgaben belaufen sich auf etwa 40 Mio. €.
Dividendenpolitik
Der Vorstand betonte, dass die Dividendenzahlungen die Jahresgewinne der Gruppe nicht übersteigen werden. Eine Mindestdividende muss noch vorgeschlagen werden.
Weitere Kommunikationsschritte
Ein Zwischenbericht für die ersten neun Monate des Geschäftsjahres soll am 27. Oktober 2026 veröffentlicht werden.
Die genannten Anpassungen spiegeln die aktuelle Markt‑ und Wirtschaftslage wider und zeigen die Notwendigkeit wider, die finanziellen Zielsetzungen realistisch anzupassen, um den Anforderungen des Unternehmens und seiner Investoren gerecht zu werden.




