Unternehmensnachrichten

Die jüngsten Entwicklungen in der Berliner Wohnpolitik haben von Vo­lia, Deutschlands größtem Wohnungsunternehmen, eine klare Ablehnung hervorgebracht. In einer am Montag veröffentlichten Stellungnahme bestätigte das Unternehmen, dass es die geplante Kollektivierung großer privater Portfolios – ein von SPD, Grünen und Links vereinbarter Plan – für verfassungswidrig und im Gerichtsbiaspekt wahrscheinlich scheitern wird.

Von Vo­lia betonte die Notwendigkeit eines stabilen Investitionsumfeldes und verwies dabei auf den derzeitigen durchschnittlichen Mietpreis seiner Berliner Immobilien sowie auf das laufende Bauprogramm, um zu zeigen, dass private Investitionen weiterhin entscheidend sind, um die Wohnbedarfe der Stadt zu decken.

Die Äußerungen des Unternehmens erfolgen, während die drei Parteien die Modalitäten des Plans weiter debattieren. Der Plan würde Unternehmen mit mindestens 10 000 Wohnungen betreffen, und die Berliner politische Führung wartet auf eine Entscheidung, ob eine neue Koalition gebildet wird.