Unternehmensnachrichten

BASF SE, die deutsche Chemiegruppe, die an der Xetra notiert ist, hat vorläufige Zahlen für ihr Geschäftsjahr 2025 veröffentlicht. Analysten betonen, dass die operative Leistung des Unternehmens die Erwartungen nicht erfüllt hat, während die finanzielle Lage stärker als erwartet ausfiel. Die Ergebnisse deuten darauf hin, dass die Cash‑Generierung und die Liquidität weiterhin solide bleiben, obwohl die Gewinne aus dem Kerngeschäft schwächer erscheinen.

Darüber hinaus hat BASF begonnen, Entschädigungszahlungen von der deutschen Regierung für Verluste in Russland zu erhalten, nachdem Vermögenswerte im Zusammenhang mit seiner Tochtergesellschaft Wintershall DEA expropiert wurden. Diese Zahlungen, die mehrere hundert Millionen Euro betragen, sind Teil eines umfassenderen staatlich garantierten Programms, das frühere russische Investitionen abdeckt.

Der Aktienkurs des Unternehmens hat auf die gemischte Perspektive reagiert und spiegelt die Einschätzung der Investoren wider, die Abwägung zwischen einer abgeschwächten Gewinnentwicklung und einer robusten Cash‑Flow‑Basis. Der Markt verfolgt weiterhin die Unternehmensprognose für den vollständigen Bericht 2025, der voraussichtlich die langfristigen Auswirkungen der Entschädigungszahlungen auf die finanzielle Gesundheit von BASF klären wird.