Unternehmensnachrichten

BASF SE hat im zweiten Quartal einen bemerkenswerten Gewinnanstieg verzeichnet, der vorwiegend auf den starken Erlös aus dem Verkauf der Lackierungsabteilung zurückzuführen ist. Trotz dieser positiven Entwicklung blieben die Kernchemieoperationen unrentabel, und die Kapitalrendite des Unternehmens liegt seit drei Jahren unter dem internen Zielwert.

Die Dividendenzahlungen und das Rückkaufprogramm haben die freie Cash‑Flow‑Erzeugung des Unternehmens übertroffen. Um die entstehende Lücke zu schließen, hat BASF zusätzliche Verschuldung aufgenommen und mehrere Geschäftsbereiche veräußert. Der Vorstandsvorsitzende hat daraufhin einen Kosten‑ und Fokus‑Schärfungsplan vorgestellt, der unter anderem Personalabbau vorsieht, mit dem Ziel, die Rentabilität und die Kapitalrendite wiederherzustellen.

Die Marktreaktion auf die jüngsten Kennzahlen war gemischt. Der Aktienkurs von BASF bleibt weiterhin im oberen Segment des Euro Stoxx 50. Analysten betonen jedoch die Exposition des Unternehmens gegenüber volatilen Rohstoff‑ und Energiekosten, was das Risiko für die zukünftige Performance erhöht.