Deutsche Lufthansa AG reduziert die Kabinencrew bei Airbus A380

Deutsche Lufthansa AG hat die Besetzung der Kabinencrew an Airbus‑A380‑Flügen neu geregelt und die Anzahl der an diesen Flügen eingesetzten Personen gesenkt. Die Änderung erfolgt im Zuge eines umfassenderen Arbeitskonflikts, der die Pilot*innen‑ und Kabinencrewgewerkschaft Vereinte Cockpit (VC) betrifft.

Gewerkschaftliche Forderungen

Die Vertreter der VC fordern einen 24‑Stunden‑Streik. Ziel ist die Durchsetzung verbesserter Rentenbedingungen und die Verhandlung über Personalabbau. Das Management der Lufthansa betont, dass der Streik das Recht auf kollektive Verhandlung widerspiegelt und die Gespräche zu Rentenleistungen noch offen sind.

Auswirkungen auf den Aktienkurs

Nach der Ankündigung des Streiks verzeichnete der Lufthansa‑Aktienkurs einen moderaten Rückgang im Nachschlusshandel. Die Kursbewegung spiegelt die Unsicherheit wider, die durch den anstehenden Streik und die damit verbundenen Arbeitskonflikte entsteht.

Kontext und Branchenlage

Die Maßnahme zur Reduktion der Kabinencrew ist ein Beispiel für die fortlaufenden Bemühungen der Lufthansa, betriebliche Effizienz zu steigern und gleichzeitig die Interessen der Mitarbeitenden zu berücksichtigen. Die Luftfahrtbranche steht unter erheblichem Druck, und Unternehmen suchen nach Wegen, die Betriebskosten zu senken, ohne die Servicequalität zu gefährden.

Zusammenfassung

  • Reduktion der Kabinencrew: Lufthansa hat die Personenzahl bei A380‑Flügen gesenkt.
  • Arbeitskonflikt: VC verlangt 24‑Stunden‑Streik für bessere Renten und Personalabbau.
  • Aktienkurs: Moderater Rückgang im Nachschlusshandel.
  • Unternehmensstrategie: Ausbalancierung von Effizienzsteigerung und Mitarbeitendenwohl in einer belasteten Branche.