Unternehmensnachrichten
Sartorius AG, der etablierte deutsche Hersteller von Präzisionslabor- und Industrieausrüstung, setzt seinen strategischen Kurs konsequent fort und verfeinert zugleich das Profil seiner Aktionärsbasis. In den vergangenen Wochen hat das Unternehmen seine Beteiligung an der BICO Group reduziert, indem es etwa 50.000 Aktien veräußert hat. Durch diese Maßnahme wird die Beteiligung auf lediglich knapp fünf Prozent des Eigenkapitals des schwedischen Unternehmens gesenkt – ein signifikanter Rückgang, der nach bereits erfolgten Reduzierungen auf unter zehn Prozent fiel. Parallel dazu hat Sartorius die Teilnahme an BICOS Nominierungsausschuss vollständig abgebrochen, was einen klaren Schritt in Richtung Unabhängigkeit und Fokus auf eigene Kernkompetenzen signalisiert.
Während diese Entlastungsmaßnahmen das Unternehmensportfolio rationalisieren, öffnet sich gleichzeitig ein neues Kapitel der Kooperationen und technologischen Integration. Auf der SLAS 2026-Konferenz in Boston wurde die kommende GoSimple-Automatisierungsarbeitszelle von Biosero vorgestellt – ein System, das Laborabläufe revolutionieren soll. Sartorius‑Instrumente werden bereits in diese Plattform eingebunden, wobei zunächst ausgewählte Geräte integriert werden. Die Aussicht auf eine fortschreitende Zusammenarbeit, die weitere Sartorius‑Produkte umfassen könnte, unterstreicht die strategische Ausrichtung des Unternehmens auf fortschrittliche Laborautomatisierung und die Optimierung von Arbeitsprozessen in Forschung und Industrie.
Diese Entwicklungen verdeutlichen, dass Sartorius AG nicht nur seine Investitionsstrategie anpasst, sondern gleichzeitig die Reichweite seiner Technologie in hochmodernen Automatisierungsumgebungen ausbaut. Der Fokus auf selektive Beteiligungen, gepaart mit gezielten technologischen Partnerschaften, positioniert das Unternehmen als Vorreiter in einer Zukunft, in der Präzision, Effizienz und Automatisierung im Laboralltag zentral sind.




