Unternehmensnachrichten
Zalando SE hat der deutschen Finanzaufsicht (BaFin) mitgeteilt, dass im regulatorischen Prüfungsausschuss ein Mangel in den konsolidierten Jahresabschlüssen für 2025 festgestellt wurde. Konkret fehlte die Offenlegung einer Beteiligungserwerbstransaktion an der About You Holding, bei der ein Vorstandsmitglied mit Beteiligten in Verbindung stand. Das Unternehmen bestätigte die fehlende Anmerkung und erklärte, dass die Angelegenheit weder verfahrenstechnisch noch materiell bedeutsam sei. Sie hat keine Auswirkungen auf die finanzielle Lage oder die operative Leistung von Zalando. Der BaFin wurde keine Strafe auferlegt.
Weiterhin setzt Zalando sein Restrukturierungsprogramm in Deutschland fort. Der Fokus liegt auf der Reduktion der Belegschaft am Hauptsitz in Berlin durch einvernehmliche Aufhebungsverträge. Das Unternehmen bietet gleichzeitig freiwillige Abfindungspakete im Rahmen eines Doppel-Freiwilligkeits-Programms an. Im März wurden Kürzungen von etwa 150 bis 200 Stellen angekündigt; die genaue Anzahl bleibt unveröffentlicht.
Parallel zu den Entlassungen eröffnet Zalando einen neuen Standort in Bukarest, Rumänien. In diesem ersten Quartal des kommenden Jahres sollen mehrere Dutzend Positionen geschaffen werden. Langfristig plant das Unternehmen, ausgewählte Funktionen aus Berlin nach Bukarest zu verlagern. Diese Maßnahmen dienen der Optimierung der Operationen und ermöglichen einen stärkeren Fokus auf Wachstumschancen in einem stark umkämpften Markt.




